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Charta AFD des Öko-designers

Die „Charta des Öko-Designers“ ist die bewusste und engagierte Antwort der Berufsdesigner auf die großen Herausforderungen der Nachhaltigkeit.Sie ist ebenso eine Antwort auf die Artikel 8 und 9 der Umweltcharta, welche seit dem 5. Februar 2005 in der französischen Konstitution festgeschrieben ist.

• Artikel 8. Bildung- und Umwelterziehung sollen zur Ausübung der Rechte und Pflichten,
welche in der Charta festgelegt sind, beitragen.
• Artikel 9. Forschung und Innovation müssen ihre Unterstützung für die Erhaltung
und die Verbesserung der Umwelt bringen.

 
Aufgaben
Die Arbeitsgruppe „Öko-Design“ der AFD hat als Objektiv:
— die Bildung
— die Information
— die Förderung des Öko-Designs.

In folgender Weise:
— Inhaltliche Arbeit zu diesem Thema und Sammlung von Informationen.
— Networking mit anderen Verbänden, NGOs und Institutionen.
— Werbung des Umwelt-Engagements der AFD in Ausstellungen und Konferenzen.
—- Die Ausbildung der Mitglieder, Lieferanten und Kunden.


Definition
Mit Öko-Design meinen wir einen Designansatz, der Verantwortung für die Umwelt, die Gesundheit, die soziale Gerechtigkeit und die Kultur — für die heutige und die zukünftigen Generationen — in Innovation, Konzeption und Produktentwicklung und Dienstleistungen übernimmt .
Das Öko-Design verfügt über diese Parameter in einem systematischen Ansatz. Dieser Ansatz muss als ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess verstanden werden bezogen auf die aktuellen technischen, wissenschaftlichen und menschlichen Kenntnisse.
Es ist unsere Pflicht, im Rahmen unserer Berufe des Designers, zur Entwicklung der Nachhaltigkeit unserer Dienstleistungen und unserer Produkte beizutragen.


Engagement
Um Fragen der nachhaltigen Entwicklung in den Designprozess zu integrieren, welche Umweltbeeinträchtigung verringern für das Wohl der Menschheit heute und morgen, verpflichten sich die unterzeichnenden Designer folgende 10 Prinzipien zu beachten:

1. Kontinuierliche Verbesserung
Teilhaben an der kontinuierlichen Verbesserung, Forschung und Innovation.
Dies erfordert eine Schulung und Information der verschiedenen am Prozess Beteiligten.

2. Systemansatz
Design-Arbeit in einem globalen Systemkonzept, welche vielfältige Kriterien und deren Wechselwirkungen betrachtet.

3. Zusammenarbeit
Kunden und Lieferanten in diesen Prozess integrieren, um sie langfristig daran zu beteiligen.

4. Soziale Verantwortung
Berücksichtigung bei der Wahl der Lieferanten und Unternehmen, bis zur Wahl seiner Kunden, die Achtung der sozialen und gesundheitlichen Bedingungen.

5. Ressourcen
Sicherstellen, dass die Wahl der Materialien und Geräte auf ökologische und soziale Kriterien während des gesamten Lebenszyklus basiert.

6. Wasser, Luft, Boden
Wasser, Luft und Boden sind das Gemeingut der Menschheit, welche zu erhalten und nicht verschmutzen sind während des gesamten Lebenszyklus des Produktes oder der Dienstleistung.

7. Energie
Reduktion des Energiebedarfes während des gesamten Lebenszyklus des Produktes oder der Dienstleistung. Priorität für erneuerbare und ungiftige Stoffe.

8. Müll
Minimierung der Umweltverschmutzung. Prüfung der Recyclingfähigkeit des Produktes, der Dienstleistung und der benutzen Verpackungen.

9. Gesundheit
Globale Auswirkungen auf die Gesundheit berücksichtigen bezüglich der Unschädlichkeit des Produktes oder der Dienstleitung (nach heutigem Stand des Wissens).

10. Biodiversität
Biologische Vielfältigkeit berücksichtigen damit diese während der Lebensdauer des Produktes oder Services nicht gestört wird.